Digitale Essensmarken: Snacks und Mahlzeiten

Sachbezugswert: Beitragspflichtiges Arbeitsentgelt als Zuschuss

Sachbezugswert bei Digitalen Essensmarken

Ermittlung des Geldwerten Vorteils des Sachbezugs

Der Sachbezugswert gehört zu den gängigen Instrumenten von Arbeitgebenden, ihren Arbeitnehmenden z. B. in Form von Essensmarken einen Zuschuss zu gewähren. Sie sind Einkünfte, die nicht als Geldleistung gewährt werden und zu den beitragspflichtigen Arbeitsentgelten zählen.

Für die Ermittlung des Geldwerten Vorteils des Sachbezugs setzt die Bundesregierung mit Zustimmung des Bundesrates den Wert der Sachbezüge für jedes Kalenderjahr nach dem tatsächlichen Verkehrswert fest. Auf diese Weise soll sichergestellt werden, dass auch für die Versicherten ein einkommensgemäßer Sozialversicherungsbeitrag entrichtet wird, die statt Barlohn Sachbezüge erhalten. Nur so ist garantiert, dass diese Versicherten bei Eintritt des Versicherungsfalls auch Leistungen nach dem Recht der Arbeitsförderung sowie Leistungen aus der Pflege-, Renten- und Krankenversicherung erhalten, die ihrem tatsächlichen Verdienst inklusive eventueller Sachbezüge entsprechen.

Sachbezugswert für Essensmarken in Deutschland – Gesetzesgrundlage für Arbeitnehmende und Arbeitgebende

In Deutschland dürfen Unternehmen ihre Arbeitnehmenden pro Arbeitstag steuerfrei mit bis zu 6,57 € bei der Essensversorgung unterstützen. Die Varianten dafür sind von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich. Je nach Finanzierungsmodell des Unternehmens gewähren Arbeitgebende mit einer eigenen Mittagsversorgung, z. B. einer Kantine, ihren Arbeitnehmenden entweder eine vergünstigte oder sogar kostenlose Versorgung. Dieses Modell ist in Deutschland fast nur in großen Unternehmen üblich.

Gängiger ist das Modell der Essensmarken. Derzeit setzt sich der Maximalwert für Essensgutscheine aus dem steuerlichen Sachbezugswert/Mitarbeiteranteil in Höhe von 3,47 € und dem maximalen Arbeitgeberzuschuss von 3,10 € zusammen. Damit können Unternehmen ihren Mitarbeitenden einen monatlichen Essenszuschuss in Höhe von 98,55 € gewähren.

Um die Nachweispflicht beim Finanzamt zu umgehen, gewähren die meisten Unternehmen ihren Arbeitnehmenden nur 15 Essensmarken im Monat. Liegt die Zahl drüber, sind Unternehmen dazu verpflichtet, dem Finanzamt die Essenszuschüsse nachzuweisen, um einen Missbrauch der Essensmarken im Krankheitsfall oder im Urlaub zu verhindern.

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Hrmony bietet drei Modelle der Essensmarken an:

Modell 1: Essenszuschuss mit Beteiligung der Mitarbeitenden

Bei diesem Modell beteiligt sich der Arbeitnehmende am Sachbezugswert in Höhe von 3,47 € aus seinem Nettolohn. Der Arbeitgebende kann dann bis zu 6,57 € dazu geben. Da dieser Betrag sozialabgaben- und steuerfrei ist, entstehen weder dem Angestellten noch dem Arbeitgebenden zusätzliche Kosten. Im Gegenteil: Unternehmen sparen ihre Lohnnebenkosten. Arbeitnehmende erhalten im Gegenzug bis zu 1.152 € mehr Einkommen.


Modell 2: Essenszuschuss ohne Beteiligung der Mitarbeitenden

Bei diesem Modell trägt der Arbeitgebende den Sachbezugswert in Höhe von 3,47 €. Der Arbeitnehmende selbst leistet keinen Beitrag zum Essenszuschuss. Die Unternehmen tragen damit 3,47 € Sachbezugswert zuzüglich 25 % Pauschalsteuer und den sozialabgaben- und steuerfreien Arbeitgeberzuschuss. Arbeitnehmende erhalten bei diesem Modell pro Jahr 1.152 € mehr Einkommen.


Modell 3: Lohnumwandlung mit Essensmarken

Einige Arbeitgebende wandeln 98,55 € des Bruttolohns in Essensmarken um. Auch bei diesem Modell haben Arbeitnehmende ein Mehreinkommen während Arbeitgebende Lohnnebenkosten sparen.

Kontaktieren Sie uns noch heute und erfahren Sie mehr über den Sachbezugswert in Form von Essensmarken. Sie erreichen uns telefonisch unter der kostenfreien Rufnummer +49 (0) 30 567 950 39. Wir freuen uns auf Ihren Anruf!

Was ist ein Sachbezugswert?
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Der Sachbezugswert ist der, in verschiedenen steuerlichen Gesetzten festgelegte Wert, unterschiedlicher Sachleistung die Unternehmen ihren Mitarbeitenden zu Verfügung stellen können. Zunächst stellt die mit diesem Wert bezifferte Sache ein geldwerter Vorteil für den Mitarbeitenden dar, welche dann folglich unterschiedlichen Steuersätzen unterworfen wird.
Wer bestimmt den Sachbezugswert?
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Die verschiedenen Sachbezugswerte sind entweder bereits über Jahre unverändert im Einkommensteuergesetzt festgeschrieben oder werden, im Falle des Essenszuschusses, jährlich vom Bundesrat an die Inflation angepasst und neu festgelegt.
Wie hoch ist der Sachbezugswert beim Essenszuschuss?
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Im Jahr 2021 liegt der Sachbezugswert des Essenszuschusses für eine Mittags- und Abendmahlzeit bei 3,47 €.
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