Aktualisiert am
28.04.2026
17.10.2023

Mobilitätsbudget 2026: Der Leitfaden für Arbeitgeber

Roland Völkel
Senior Content Marketing Manager

Inhalt

Das Wichtigste auf einen Blick


• Definition Mobilitätsbudget: Das Mobilitätsbudget ist ein fester Betrag, den der Arbeitgeber dem Mitarbeitenden zur Verfügung stellt und der flexibel für verschiedene Verkehrsmittel (ÖPNV, Carsharing, E-Scooter, etc.) genutzt werden kann. 



• Vorteile für Belegschaft und Unternehmen: Es bietet den Mitarbeitenden mehr Flexibilität, während Arbeitgeber von besserer Kostenkontrolle, Planbarkeit und einer gesteigerten Attraktivität als moderner Arbeitgeber profitieren.




• Moderne Alternative zum Firmenwagen: Statt Dienstwagen ermöglicht das Mobilitätsbudget attraktive Mobilitätsoptionen, die nachhaltiger, flexibler und kosteneffizienter sind.




• Rechtliches & Steuern: Es gibt kein spezifisches Gesetz für das Mobilitätsbudget, aber es unterliegt den Lohnsteuerregeln. Sachbezüge bis 50 € und Zuschüsse für den ÖPNV sind steuerfrei.




• Innovation trifft Nachhaltigkeit: Das Konzept gewinnt an Bedeutung, da es Nachhaltigkeit fördert und durch technologische Integration (Apps, KI) weiterentwickelt wird.

Was ist ein Mobilitätsbudget und wie funktioniert es? Ein Mobilitätsbudget ist ein vom Arbeitgeber bereitgestellter Geldbetrag, den Mitarbeitende flexibel für unterschiedliche Verkehrsmittel einsetzen können — ÖPNV, Carsharing, E-Scooter, Bahn, Tanken oder Bike-Leasing. Anders als beim klassischen Dienstwagen entscheiden Mitarbeitende selbst, welches Verkehrsmittel zu welcher Situation passt. Steuerlich sind viele Mobilitäts-Bausteine begünstigt oder vollständig steuerfrei — die genaue Behandlung hängt von der Art der Nutzung ab. Dieser Leitfaden erklärt die wichtigsten steuerlichen Regelungen, Anwendungsformen und Einführungs-Schritte.

Was ist ein Mobilitätsbudget?

Ein Mobilitätsbudget ist ein modernes Vergütungs- und Benefit-Instrument, das Arbeitgeber Mitarbeitenden zusätzlich zum Gehalt gewähren können. Statt eines fest zugewiesenen Verkehrsmittels (wie beim klassischen Dienstwagen) erhalten Mitarbeitende einen monatlichen Betrag, den sie nach eigenem Bedarf zwischen verschiedenen Mobilitätsformen aufteilen können.

Die strategische Idee: Mitarbeitende haben heute heterogene Mobilitätsbedürfnisse. Eine Person in der Innenstadt nutzt ÖPNV und gelegentlich Carsharing. Eine andere im ländlichen Raum tankt regelmäßig. Eine dritte fährt mit dem E-Bike zur Arbeit und mit der Bahn auf Geschäftsreisen. Ein einheitlicher Dienstwagen wird diesen unterschiedlichen Profilen kaum gerecht — ein flexibles Budget hingegen schon.

Mobilitätsbudgets sind Arbeitslohn im weiteren Sinne. Steuerlich werden sie aber unterschiedlich behandelt, je nachdem, wofür Mitarbeitende das Budget einsetzen. Diese steuerliche Differenzierung ist der entscheidende Hebel — sie macht das Mobilitätsbudget häufig deutlich kosteneffizienter als eine vergleichbare Lohnerhöhung oder einen klassischen Dienstwagen.

Wie funktioniert ein Mobilitätsbudget?

In der Praxis ist ein Mobilitätsbudget ein digital verwaltetes Guthaben, über das Mitarbeitende per App oder Plattform verfügen. Der Arbeitgeber legt drei Parameter fest: die Höhe des monatlichen Budgets pro Mitarbeitendem, den Kreis der berechtigten Mitarbeitenden und die zugelassenen Mobilitätsbausteine.

Mitarbeitende reichen ihre Belege oder Tickets digital ein, oder buchen direkt über die Plattform. Die Erstattung erfolgt automatisch — entweder über die Gehaltsabrechnung oder direkt über eine Bezahlkarte. Moderne Lösungen integrieren mehrere Anbieter (ÖPNV-Tickets, Carsharing-Apps, Tankkarten, Bike-Leasing) in einer einheitlichen Verwaltungsumgebung.

Der typische Ablauf für Mitarbeitende:

  1. Verkehrsmittel auswählen (ÖPNV, Carsharing, Tanken, Bike etc.)
  2. Buchen oder Beleg digital einreichen
  3. Erstattung erfolgt automatisch über die Plattform

Für den Arbeitgeber bedeutet das: Statt Fuhrpark-Management mit Leasingverträgen, Versicherungen und Wartungsplanung läuft alles digital und konsolidiert über eine Plattform. Der HR-Aufwand sinkt deutlich, gleichzeitig steigt die Mitarbeiterzufriedenheit.

Mobiliätsoptionen im Überblick

Tipp für HR: Arbeitgebende sollten darauf achten, die Mobilitätsbedürfnisse ihrer Belegschaft zu decken. Eine Analyse der Mobilitätskosten und Gewohnheiten der Arbeitnehmenden hilft, ein passendes Budget zu bestimmen.

Mobilitätsbudget steuerlich richtig behandeln

Die steuerliche Behandlung eines Mobilitätsbudgets hängt davon ab, wofür das Budget konkret verwendet wird. In der Praxis gibt es drei zentrale Wege, mit denen Arbeitgeber Mobilitätsleistungen an Mitarbeitende steuerlich begünstigt gewähren können.

ÖPNV-Zuschuss nach § 3 Nr. 15 EStG (steuerfrei)

Zuschüsse für Tickets im öffentlichen Personennah- und Fernverkehr sind nach § 3 Nr. 15 EStG vollständig steuer- und sozialversicherungsfrei. Das umfasst klassische Monats- und Jahreskarten, das Deutschlandticket, Einzeltickets und auch BahnCards in bestimmten Konstellationen.

Voraussetzung ist, dass der Zuschuss zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn gewährt wird. Eine Anrechnung auf das Bruttogehalt schließt die Steuerfreiheit aus. Der ÖPNV-Zuschuss ist damit der steuerlich attraktivste Baustein eines Mobilitätsbudgets — und gleichzeitig der einfachste umzusetzen.

Jobticket steuerfrei nach § 3 Nr. 15 EStG — Detail-Leitfaden

50-Euro-Sachbezug für Tanken und Parken

Tankgutscheine, Sachbezugskarten zum Tanken und ähnliche Mobilitätsleistungen lassen sich über die 50-Euro-Sachbezug-Freigrenze nach § 8 Abs. 2 Satz 11 EStG steuerfrei gewähren. Voraussetzung ist die ZAG-konforme Ausgestaltung der Sachbezugskarte oder des Gutscheins (limitiertes Akzeptanznetz oder limitierte Produktpalette) und die Einhaltung der monatlichen 50-Euro-Grenze.

Wichtig: Die 50-Euro-Freigrenze gilt für alle Sachbezüge zusammen. Wer bereits einen anderen Sachbezug erhält, kann nur noch die Differenz für Tanken oder Parken einsetzen.

50-Euro-Sachbezug im Detail

Tankkarte als Mitarbeiter-Benefit

Fahrrad-Leasing als Teil des Mobilitätsbudgets

Direktantwort: Fahrrad-Leasing — auch als Bike-Leasing oder Dienstrad-Leasing bezeichnet — lässt sich nahtlos in ein Mobilitätsbudget integrieren. Mitarbeitende erhalten dann monatlich einen festen Mobilitätsbetrag und können selbst entscheiden, ob sie ihn für ein Leasing-Fahrrad, das ÖPNV-Ticket, Tankgutscheine oder Carsharing einsetzen — statt sich auf einen festen Benefit festzulegen.

Wie funktioniert Fahrrad-Leasing in Deutschland? Beim klassischen Modell schließt der Arbeitgeber einen Leasingvertrag mit einem Fahrrad-Anbieter (z. B. JobRad, Bikeleasing.de, Eurorad, Eleasa) ab. Mitarbeitende suchen sich ein Fahrrad oder E-Bike aus, der Arbeitgeber leiht es und übergibt es zur Nutzung. Die monatliche Leasingrate wird typischerweise per Gehaltsumwandlung finanziert — Mitarbeitende verzichten also auf einen Teil ihres Bruttogehalts, dafür wird das Fahrrad nach 1 % des Brutto-Listenpreises pro Monat als geldwerter Vorteil versteuert (statt 0,5 % wie früher; seit 2019 beträgt der reduzierte Satz für reine E-Bikes und Fahrräder durchgängig 0,25 %).

Vorteil gegenüber direktem Fahrrad-Leasing: Ein Mobilitätsbudget gibt Mitarbeitenden Wahlfreiheit — sie sind nicht auf den klassischen Bike-Leasing-Pfad festgelegt, sondern können je nach Lebenssituation flexibel zwischen Verkehrsmitteln wechseln. Wer in der Stadt wohnt und ohnehin viel Rad fährt, wählt das Fahrrad. Wer regional pendelt, wählt das Deutschlandticket. Wer flexibel bleibt, kombiniert. Aus Arbeitgeber-Sicht ist das einheitlicher in der Verwaltung — eine Plattform, eine Lohnabrechnung, eine Abrechnungslogik.

Wann lohnt sich klassisches Bike-Leasing über das Mobilitätsbudget? Wenn Mitarbeitende wirklich primär ein hochwertiges Fahrrad oder E-Bike (über 2.500 € Brutto-Listenpreis) brauchen, ist die direkte Anbindung an einen Bike-Leasing-Anbieter über das Mobilitätsbudget die effizienteste Lösung. Bei kleineren Fahrradkäufen oder wenn das Fahrrad nur einer von mehreren Mobilitätsbausteinen ist, deckt das Mobilitätsbudget den Bedarf flexibler ab — ohne separaten Leasingvertrag pro Mitarbeitendem.

Mobilitätsbudget statt Dienstwagen — der Vergleich

Deutschlandticket als Jobticket 2026

Pauschalversteuerung für andere Mobilitäts-Bausteine

Für Bausteine, die unter keine der beiden vorgenannten Regelungen fallen — etwa Taxifahrten, Carsharing-Nutzung außerhalb des 50-Euro-Sachbezugs oder Fahrradleasing über Gehaltsumwandlung — kann eine Pauschalversteuerung durch den Arbeitgeber sinnvoll sein. Hier hängen die konkreten Steuersätze von der Art der Leistung ab.

Hinweis Stand 2026: Die ursprünglich für Mobilitätsbudgets geplante einheitliche 25-%-Pauschalversteuerung wurde im Bundesfinanzministerium nicht in Kraft gesetzt. Die genaue steuerliche Behandlung pro Mobilitäts-Baustein sollte vor Einführung mit dem Steuerberater oder Lohnbüro abgestimmt werden.

Welche Verkehrsmittel deckt ein Mobilitätsbudget ab?

Die Bandbreite der Mobilitätsbausteine ist groß und wächst kontinuierlich:

Öffentlicher Verkehr. Bus, Bahn, Tram, U-Bahn — Einzeltickets, Monatskarten, Jahresabonnements und das Deutschlandticket. Steuerlich der attraktivste Bereich (§ 3 Nr. 15 EStG).

Bahnfahrten und Fernverkehr. Einzelfahrkarten, BahnCards, Streckentickets — auch im Geschäftskontext steuerlich begünstigt.

Carsharing. Anbieter wie ShareNow, Miles oder Flinkster — flexibel, vor allem in urbanen Regionen.

Mikromobilität. E-Scooter (Lime, Bolt), E-Mopeds, Sharing-Fahrräder — geeignet für kurze Strecken.

Bike-Leasing. Klassisches Dienstrad-Modell oder modernes E-Bike-Leasing.

Tanken und Parken. Über 50-Euro-Sachbezug oder Tankkarten — geeignet, wenn Mitarbeitende auf einen privaten PKW angewiesen sind.

Taxi und Ride-Hailing. Anbieter wie Uber oder Free Now — Pauschalversteuerung typischerweise nötig.

Eine moderne Mobilitätsbudget-Plattform wie Hrmony Mobilität integriert mehrere dieser Bausteine in einer einheitlichen Verwaltungsumgebung — Mitarbeitende behalten den Überblick, HR und Lohnbuchhaltung erhalten konsolidierte Daten.

Mobilitätsbudget vs. Mobility as a Service (MaaS) – Was ist der Unterschied?

Im Zusammenhang mit modernen Mobilitätslösungen taucht häufig der Begriff Mobility as a Service (MaaS) auf. Auf den ersten Blick wirken Mobilitätsbudget und MaaS ähnlich – beide bündeln verschiedene Verkehrsmittel in einem Angebot. In der Praxis sind es aber zwei grundverschiedene Konzepte, die sich gegenseitig ergänzen.

Mobility as a Service ist eine technische Plattform für Endnutzer: eine App, in der öffentliche Verkehrsmittel, Carsharing, E-Scooter, Bikesharing und Taxis integriert geplant, gebucht und bezahlt werden. Bekannte Beispiele sind Whim in Helsinki, Moovel in Stuttgart oder Citymapper in London. Anbieter sind in der Regel Verkehrsverbünde, Mobilitäts-Tech-Unternehmen oder Plattform-Joint-Ventures.

Das Mobilitätsbudget ist dagegen ein steuerlich begünstigtes Benefit-Konzept: Mitarbeitende erhalten einen festgelegten monatlichen Betrag, den sie frei für unterschiedliche Verkehrsmittel einsetzen können. Die Erstattung läuft über die Lohnabrechnung – steueroptimiert nach den jeweils zutreffenden Paragrafen (§ 3 Nr. 15 EStG für ÖPNV, § 8 Abs. 2 Satz 11 EStG für Sachbezug-Anteile, etc.).

Wichtig für HR: Die beiden Konzepte schließen sich nicht aus – sie operieren auf verschiedenen Ebenen. Mitarbeitende können eine MaaS-App nutzen, um eine Carsharing-Fahrt oder ein ÖPNV-Ticket zu buchen, und diese Belege anschließend im Rahmen ihres Mobilitätsbudgets einreichen. Aus HR-Sicht ist das Mobilitätsbudget der direkte Hebel: Es entscheidet, wie viel Mobilität ein Mitarbeitender bezuschusst bekommt und wie diese steuerlich behandelt wird – nicht, welche App er für die Buchung nutzt.

Aspekt Mobilitätsbudget Mobility as a Service (MaaS)
Konzept-Typ Steuerlich begünstigtes Benefit-Modell Technische Integrationsplattform
Primärer Adressat HR / Arbeitgeber Endnutzer (Pendler, Reisende)
Funktionsweise Mitarbeitende reichen Belege ein, Erstattung über Lohnabrechnung App-basierte Routenplanung, Buchung und Zahlung in einem System
Hauptzweck Mobilität steueroptimiert bezuschussen Reiseplanung und Buchung vereinfachen
Anbieter-Typ Benefit-Plattformen wie Hrmony Verkehrsverbünde, Mobility-Tech-Anbieter
Bekannte Beispiele Hrmony Mobilitäts-Bausteine, Probonio, Belonio Whim (Helsinki), Moovel (Stuttgart), Citymapper (London)
Verhältnis zueinander Bestimmt, wie viel Mobilität bezuschusst und versteuert wird Bestimmt, wie eine konkrete Fahrt geplant und gebucht wird

Fazit dieser Section: Wer als HR-Verantwortlicher nach einer „MaaS-Plattform für Arbeitgeber" sucht, sucht in den meisten Fällen eigentlich ein Mobilitätsbudget mit flexibler Verkehrsmittel-Wahl – also genau das Konzept, das dieser Leitfaden beschreibt. Der wesentliche Unterschied: Hrmony und vergleichbare Benefit-Plattformen kümmern sich um die steuerliche und administrative Seite der Mobilität, während MaaS-Apps die Buchungs- und Reiseplanungs-Seite abdecken. In einem modernen Mobilitätskonzept ergänzen sich beide.

Tipp für HR: Arbeitgebende sollten steuerliche Gestaltungsmöglichkeiten prüfen, um das Budget möglichst attraktiv für Mitarbeitende zu gestalten und gleichzeitig eigene Kosten zu optimieren. Fachexperten oder einem Lohnbuchhalter können helfen, Optimierungspotenziale auszuschöpfen und sicherzustellen, dass die Entgeltabrechnung korrekt durchgeführt wird.

Mobilitätsbudget einführen: Schritt für Schritt

Die Einführung eines Mobilitätsbudgets ist im Vergleich zum Aufbau eines Fuhrparks deutlich unkomplizierter. Der typische Weg in sechs Schritten:

  1. Zielgruppe definieren. Wer soll das Mobilitätsbudget erhalten — alle Mitarbeitenden, eine bestimmte Funktionsgruppe, dienstwagen-berechtigte Personen?
  2. Budget-Höhe festlegen. Typische Bandbreite: 60-150 € pro Monat für allgemeine Mobilitätsbudgets, 300-600 € als Dienstwagen-Ersatz. Die Höhe orientiert sich an Mobilitätsbedarf und Belegschaftsprofil.
  3. Mobilitätsbausteine auswählen. Welche Verkehrsmittel sollen abgedeckt sein? Empfehlung: ÖPNV als Pflichtbaustein (steuerlich am attraktivsten), plus 1-3 weitere Bausteine je nach Profil.
  4. Plattform / Anbieter wählen. Eigenbau über Excel ist möglich, aber ineffizient. Plattform-Lösungen (Hrmony, Spendit, Mobiko, Bonvoyo etc.) reduzieren den HR-Aufwand erheblich und stellen die korrekte steuerliche Zuordnung sicher.
  5. Steuerliche Behandlung mit Lohnbüro abstimmen. Pro Baustein klären: ÖPNV (§ 3 Nr. 15 EStG), Sachbezug (§ 8 Abs. 2 EStG), Pauschalversteuerung. Diese Abstimmung VOR Go-live ist Pflicht.
  6. Mitarbeitende informieren. Klare Kommunikation zu Höhe, Bausteinen, Buchungsweg. Erfahrungsgemäß steigt die Nutzungsquote massiv, wenn die Einführung mit einem Onboarding-Termin oder einer FAQ-Runde verknüpft wird.

Anbieter und Lösungen für Mobilitätsbudgets

Der deutsche Markt für Mobilitätsbudget-Lösungen hat sich in den letzten Jahren stark professionalisiert. Anbieter unterscheiden sich vor allem in drei Dimensionen: abgedeckte Mobilitätsbausteine (nur ÖPNV vs. Multi-Modal), Plattform-Tiefe (reine Erstattungs-App vs. integrierte Buchungs-Plattform) und Integrationsgrad mit anderen Benefits (Standalone vs. Multi-Benefit-Plattform).

Hrmony Mobilität ist der schnelle und einfache Weg mit einem Mobilitätsbudget zu starten — Mitarbeitende reichen Belege per App ein, die Erstattung erfolgt automatisch mit der Gehaltsabrechnung, die Lohnbuchhaltung erhält konsolidierte Daten. Wer das Mobilitätsbudget mit weiteren Benefits (50-Euro-Sachbezug, Essenszuschuss, Internetzuschuss) kombiniert, profitiert besonders von der Plattform-Integration.

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Häufig gestellte Fragen:
Was ist ein Mobilitätsbudget?
Dropdown Plus
Ein vom Arbeitgeber bereitgestellter monatlicher Betrag, den Mitarbeitende flexibel für verschiedene Verkehrsmittel einsetzen können — ÖPNV, Carsharing, Tanken, Bike-Leasing oder andere Mobilitätsformen.
Ist das Mobilitätsbudget steuerfrei?
Dropdown Plus
Teilweise. Der ÖPNV-Anteil ist nach § 3 Nr. 15 EStG vollständig steuerfrei. Tank- und Sachbezugs-Anteile fallen unter die 50-Euro-Sachbezug-Freigrenze. Andere Bausteine (Taxi, Carsharing über 50 €, Fahrradleasing) erfordern typischerweise Pauschalversteuerung.
Wie hoch sollte ein Mobilitätsbudget sein?
Dropdown Plus
Die typische Bandbreite liegt bei 60-150 € pro Monat für allgemeine Belegschaften und 300-600 € als Dienstwagen-Ersatz. Die genaue Höhe orientiert sich am Mobilitätsbedarf und Belegschaftsprofil.
Bekommen alle Mitarbeitenden das Mobilitätsbudget?
Dropdown Plus
Das entscheidet der Arbeitgeber. In der Praxis wird das Mobilitätsbudget häufig allen Mitarbeitenden angeboten oder einer definierten Mitarbeiter-Gruppe (z. B. dienstwagen-berechtigten Personen).
Was ist der Unterschied zum Jobticket?
Dropdown Plus
Ein Jobticket ist eine spezifische Form des Mobilitätsbudgets, beschränkt auf ÖPNV-Tickets. Ein Mobilitätsbudget ist breiter und deckt mehrere Verkehrsmittel parallel ab.
Senior Content Marketing Manager

Roland beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Trends, Entwicklungen und Themen aus der HR Welt. Er widmet sich dabei primär den Bereichen Employee Engagement, DEI, Employee Wellbeing und Employee Experience.

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